Die 5 besten Burnout Apps

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Ich habe mich auf die Suche nach brauchbaren Apps zum Thema Burnout gemacht. Bisher gibt es noch keine App, die sich diesem Thema wirklich umfangreich widment. Fünf Apps haben sich allerdings als hilfreich erwiesen, wenn leichte Symptome einer Erschöpfungsdepression vorliegen. Bei stärkeren Symptomen, sollte jedoch trotzdem ein Fachmann zu Rate gezozen werden.

 

Ist die einzige kostenlose und einigermaßen brauchbare App für android Nutzer, die sich speziell dem Thema Burn-Out widmet. Die App bietet zunächst ein paar aufklärende Informationen zum Thema Burnout. Der Kern der App besteht jedoch aus zahlreichen Übungen, die in der Psychotherapie zur Stabilisierung von Patienten genutzt werden. Wer nur erste Symptome von einem Burnout wahrnimmt, wird von den Übungen jedoch kaum profitieren können, weil sich ihr Zweck nicht immer erschließt. Kleines Plus: Die Erinnerungsfunktion ist ein nettes Feature, um sich immer wieder mal bestimmter Vorsätze bewusst zu werden.

Für iOs und android verfügbar.

 

Die App soll dabei helfen, mittels biologischer Daten das gegenwärtige Stresslevel zu bestimmen. Der Nutzer legt dabei seinen Finger auf die Kamera. Die App ermittelt dabei die Herzratenvariabilität über den Pulsschlag. Nach etwa zwei Minuten erhält der Nutzer eine Rückmeldung über das gegenwärtige Stresslevel. Fragwürdig ist dabei die Genauigkeit, die sich vermutlich kaum mit Messungen mit Hilfe von professionellen Sensoren vergleichen lässt. Für die persönliche Entwicklung wäre es zudem empfehlenswert, die eigenen körperlichen Sensoren zu schulen, statt sich auf das Handy verlassen zu müssen. Fazit: Nette app, um sich bewusst zu machen, dass sich Stress und Burnout auch körperlich zeigen. Als medizinisches Messinstrument jedoch eher unbrauchbar.

Für android und iOs verfügbar.

 

Diese App hilft dabei, sich seiner Stimmung immer wieder bewusst zu machen und sie in Verbindung mit Aktivitäten zu bringen. Sie ist übersichtlich und ansprechend gestaltet. Durch die Analysefunktion erhält der Nutzer so eine Rückmeldung darüber, was Laune macht und was eher für Frust sorgt.

Fazit: Nette App zum bewusst werden lassen von Aktivitäten, die sie Stimmung erhöhen und so einen Burnout vorbeugen können.

Bisher nur für android verfügbar.

 

Mit dieser App bekommt der Nutzer aktive Unterstützung, bestimmte Gewohnheiten zu verändern. Die App ist übersichtlich strukturiert und intuitiv bedienbar. Zunächst such man sich ein Thema aus (z.B. Überstunden) und stellt sich dann eine Frage (z.B. “Hast du heute pünktlich die Arbeit beendet?“). Nun stellt man ein, wie regelmäßig und wann man an die neue Gewohnheit erinnert werden möchte und kann in einer Übersicht beobachten, wie gut es einem gelingt, die neue Gewohnheit umzusetzen.

Fazit: Gute Unterstützung bei ersten Burnout-Anzeichen für z.B. mehr Sport, Entspannungsübungen, Essgewohnheiten, Arbeitsgewohnheiten, etc. Sie lässt sich gut mit einem Stimmungstagebuch verbinden.

Für android und iOs verfügbar.

 

Ist wohl die beste deutschsprachige App auf dem Markt zum Thema Achtsamkeitsmeditation. Nutzer dieser App werden durch Audiotexte sanft in das Thema Achtsamkeit eingeführt. Die App ist übersichtlich und ansprechend gestaltet. Neben ersten kostenlosen Meditationen kann der Nutzer weitere Meditationen entweder im Monatsabo oder einzeln kaufen. Die App informiert zudem über die Wirkung von Achtsamkeitsmeditation, hat eine Erinnerungsfunktion und einen Meditationstimer. Über die Profilfunktion kann man zudem seine Meditationspraxis verfolgen.

Fazit: Großartige App für den Einstieg in die Achtsamkeitspraxis. Einziger Nachteil: Die Gratisversion enthält wenige kostenlose Übungen.

Für android und iOs verfügbar.

 

Bisher gibt es leider noch keine umfassende App zum Thema Burnout. Eine solche App sollte den Nutzer über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten informieren. Ein Schnelltest könnte helfen, um einschätzen zu können, welche Unterstützung hilfreich wäre. Leichte Symptome könnten durch Veränderungen von Gewohnheiten in den Bereichen Arbeitsverhalten, Entspannung, Bewegung, Gesundheit etc. vorgenommen werden. Bei stärkeren Symptomen sollte auf professionelle Hilfe im Sinne von Psychotherapie zurückgegriffen werden. Bei schweren Symptomen hilft wohl nur der Gang in die Klinik.

 

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